An alle Leser der Gottscheer Zeitung (GZ) - Ein Leser

An alle Leser der Gottscheer Zeitung (GZ) - Ein Leser

Beitragvon Forum 2002 - 2013 » Fr 25. Apr 2014, 13:06

Abgeschickt von Ein Leser. am 15 Maerz, 2007 um 16:11:38:

15 März, 2007

Trotz öffentlicher Ablehnung beharrt die Gottscheer Zeitung unter Viktor Michitsch an ihrer irrsinnigen Politik gegenüber Slowenien. Dies war die Hauptursache für den Austritt der Slowenischen Vereine „Gottscheer Altsiedler“ und „Peter Kosler“ aus der Gottscheer Arbeitsgemeinschaft in Klagenfurt, auch unter Michitsch.

Mit dreister Selbstverständlichkeit pontifiziert die GZ in „Unsere Meinung“, (Februar, März 2007) über den Verlust der Gottscheer und verlangt Rückerstattung von Slowenien.

Die GZ behauptet:
A. Unser Vermögen wurde ohne Entschädigung von Slowenien enteignet.
B. Wir Gottscheer wurden schuldlos aus unserer Heimat vertrieben.

Die folgenden drei Punkte sind Ursachen warum die GZ wiederholend Falschheiten behauptet.

1. Diese ist weiterhin unter dem Einfluß der „Ehrenmitglieder“ und „Kulturreferenten“, darunter ehemalige Mitglieder der SS Elite, ehemalige Gottscheer Nationalsozialisten und auch deren Anhänger, alle welche große Mitschuld am Verlust unserer Heimat tragen. Man sieht sie, photographiert, öfters in der GZ.

2. Sie versucht die dramatisch schwindende Mitglied- und Leserschaft der Zeitung mit Unwahrheiten aufzuhalten und vermittelt dabei ein fadenscheiniges Gemeinschaftsgefühl.

3. Kann sein etliche deren Leiter leidet unter den Beschwerden einer Altersgruppe denen logisches Denken abhanden und realitätsfremde Äußerungen zueigen wird.

Alle voran beschriebene Ursachen sind Produkt ihrer, jeder Versöhnung entgegenwirkenden Polemik. Auf Grund diverser Dokumente, stellen sich die zwei, öfters wiederholten Behauptungen dar GZ als falsch dar.

-- Beweis zu A: Wir Gottscheer wurden nicht von Slowenien enteignet, sondern wir veräußerten, in 1941, unser Eigentum an Italien welches den Erlös (durch Banca d’Italia) als Rückzahlung staatlicher Schulden an das Dritte Reich übergab. Als Ausgleich gab uns das Reich Güter von Slowenen welche von der SS vertrieben wurden. Wir siedelten, freiwillig in 1941, aus der Gottschee aus für nichts mehr als ein Versprechen. Zu dem gezwungen von den jungen Gottscheer Nationalsozialisten, Betrüger ihres Volkes welche damals als Bevollmächtigte des Dritten Reiches wirkten. Die Italiener versuchten, im Gegenteil, uns von der Aussiedlung abzureden und versprachen uns sogar eine Zeitung in deutscher Sprache. Aber der Zwang der Gottscheer Nationalsozialisten war durchsetzend. Und an diese, Jahrzehnte später und mit wenig Bedenken, die Gottscheer Arbeitsgemeinschaft verlieh Goldmedaillen und Titel wie „Ehrenmitglieder“ und „Kulturreferenten“.

Nach Verkauf unseres Eigentums in Gottschee und Aussiedlung aus der Heimat in 1941, übernahmen wir Besitze von enteigneten Slowenen, welche die SS zur Zwangsarbeit im Reich verurteilte. Und die Gottscheer Diaspora Gemeinschaft hat sich bis heute nicht an denen entschuldigt.

-- Beweis zu B: Wir Gottscheer wurden nicht aus Slowenien vertrieben, sondern (Anfang Mai 1945) von der SS angeordnet nach Österreich zu fliehen um uns der Rache des Befreiers des Landes zu entziehen. Wir waren doch (seit 1941) vereidigte Staatsbürger des Dritten Reiches und als solche auch Teil der Besatzung von Jugoslawien.

Slowenien trägt keine Mitschuld an der Aussiedlungsaktion der Gottscheer Volksgruppe. Die öfters wiederholten Behauptungen der GZ stellen sich, zweifellos, als Falschheiten und Umschreibung der Geschichte dar. Überhaupt da die Bundesrepublik Deutschland schon vor Jahrzehnten die Schuld an unserem Verlust akzeptierte und uns daher entschädigte. Mein Vater erhielt seine Gelder in 1973. Um jetzt Entschädigung von Slowenien zu verlangen ist unmoralisch und viel weniger als ein Christlicher Akt. Traurig, daß die Gottscheer Diaspora Gemeinschaft diese falschen Darstellungen stillschweigend akzeptiert.

Aber zwei Gottscheer Vereine in Slowenien, die „Altsiedler“ und „Peter Kosler“, konnten die Forderungen der GZ unter Viktor Michitsch nicht länger ertragen und traten daher aus der Arbeitsgemeinschaft aus. Die Zukunft läßt uns daher weiterhoffen daß auch andere Vereine, noch immer Mitglieder der Gottscheer Arbeitsgemeinschaft unter Viktor Michitsch, deren Beispiel folgen.

John Tschinkel
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To all readers of the Gottscheer Zeitung (GZ) - A reader

Beitragvon Forum 2002 - 2013 » Fr 25. Apr 2014, 13:06

Abgeschickt von A reader. am 15 Maerz, 2007 um 16:01:51:

March 15, 2007

In spite of open rejection of its offensive attitude, the Gottscheer Zeitung, under Viktor Michitsch, persists in his destructive politics toward Slovenia. This was the reason for the resignation of two Gottscheer-Slovene Associations, the “Gottscheer Altsiedler” and the “Peter Kosler” from the Gottscheer Arbeitsgemeinschaft in Klagenfurt, also under Michitsch.

With impudent self-assurance, the GZ in “Unsere Meinung” (Our Opinion, February and March 2007) pontificates over the loss of our Gottscheer homeland and demands restitution from Slovenia.

The GZ claims:
A. We Gottscheer were, without restitution, dispossessed by Slovenia.
B. We Gottscheer were, without cause, driven out of our homeland.

The following three points are cause why the GZ continues to repeat damaging falsehoods.

1. It continues to be under the influence of the “Honored Members” and “Cultural Advisers”, among them former members of the SS Elite, former Gottscheer Nazis and their followers, all of whom carry heavy responsibility for the loss of our homeland. You can see them in meetings as photographed by the GZ.

2. It attempts to slow the disappearance of members and readership of the newspaper by propagating untruths and thereby hope to maintain a sense of community.

3. Possibly some of its leadership suffers from the ailment which afflicts members of their age group, an ailment that prevents logical thinking and leads to false and unrealistic utterances.
The above described items are the likely causes for this polemic. On basis of all available documentation, the GZ claims are undeniably false.

-- Proof on A: We Gottscheer were not dispossessed by Slovenia, but sold our possessions in 1941 to Italy which used the funds to pay off, via Banca d’Italia, its national debt to the Third Reich which in turn reimbursed us with lands stolen from the Slovene. After that, we voluntarily left our Gottscheer lands in 1941 for nothing more than a promise, forced into this by the young Gottscheer Nazis, betrayers of their people who were at the time the enforcers of the Third Reich. In contrast, the Italians tried to dissuade us from leaving and even promised us a German newspaper. However, the pressure of the young Gottscheer National Socialists prevailed. And on to them, decades later, the Gottscheer Arbeitsgemeinschaft bestowed gold medals and titles such as “Honored Members” and “Cultural Advisors”.

After the sale of our properties in Gottschee and our leaving the homeland in 1941, we took over the properties of dispossessed Slovene who were taken by the SS to slave labor camps in the Reich. And the Gottscheer Diaspora, as a community, has until today not yet apologized to these victims.

-- Proof on B: We Gottscheer were not driven out of Slovenia, but were ordered (at the start of May 1945) to flee the country to escape the vengeance of the liberator of the land. This was so because we were sworn citizens of the Third Reich and therefore members of the occupier of Yugoslavia.

Slovenia carries no guilt on the loss of our homeland. The often repeated claims in the GZ (under Michitsch) are frivolous, false and are a rewrite of history, especially since the Bundesrepulik West Deutschland accepted responsibility and agreed to reimburse us. My Father was paid out in 1973. The request for reimbursement from Slovenia is immoral and far from being a Christian act. It is sad that the Gottscheer Diaspora community remains silent over such falsehoods.

However, two Gottscheer Associations in Slovenia, the “Altsiedler” and “Peter Kosler” could no longer tolerate the demands of the GZ under Viktor Michitsch and resigned from the Arbeitsgemeinschaft. The future, however, lets us hope that other Associations, still in the Gottscheer Arbeitsgemeinschaft also under Viktor Michitsch, follow their example.

John Tschinkel
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